Schilddrüsen-Punktion

Bei unklaren "Knoten" in der Schilddrüse ist eine endgültige Diagnose oft erst durch die Entnahme kleiner Gewebeteile möglich, welche durch den Pathologen untersucht werden. 

Die Entnahme der Gewebeproben wird unter Ultrasachallkontrolle durchgeführt. Nach Aufarbeitung der Gewebeproben durch den Pathologen kann sowohl eine verlässliche Aussage über die Art des Knotens gestellt werden, als auch eine Entscheidung über das weitere Vorgehen.

Basisuntersuchungen vor einer Schilddrüsenpunktion sind die Schilddrüsen-Sonographie (Ultraschalluntersuchung) und die Schilddrüsen-Szintigraphie.

Medikamente zur Blutverdünnung (ASS, Aspirin, Heparin) müssen vor der Untersuchung abgesetzt werden.

Bei Patienten unter Marcumar-Therapie darf eine Schilddrüsenpunktion nur nach Umstellung auf Heparin, bzw. einem Quick-Wert von >50% durchgeführt werden.

Es darf keine Blutgerinnungsstörung bekannt sein.

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