Computertomographie

Visualisierung selbst kleinster Strukturen

Die Computertomographie basiert auf Röntgenstrahlen. Die hohe örtliche Auflösung der akquirierten Volumendatensätze ermöglicht die sehr gute Visualisierung selbst kleinster Strukturen, wie zum Beispiel der Gehörknöchelchen oder der dünnen Wände der Nasennebenhöhlen. 

Auf Grund sehr kurzer Untersuchungszeiten ist es möglich, Organe wie die Lunge oder das Herz ohne störende Artefakte durch die Atmung und den Herzschlag zu untersuchen.

Die Strahlenexposition einer Computertomographie kann bei unseren modernen Geräten durch moderne Berechnungsverfahren auf ein Mindestmaß reduziert werden, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.

Eine Computertomographie (CT-) Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten. Um die Strahlendosis möglichst gering zu halten, wird nur der erforderliche Körperbereich untersucht. Für die Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, welche durch den Ring des CT-Gerätes gefahren wird. Während der Untersuchung hat unser medizinisch technisches Personal Sie vom Kontrollraum aus immer im Blick und steht über Mikrofone mit Ihnen in Verbindung.

Für eine gute Bildqualität ist es notwendig, dass Sie sich während der Untersuchung nicht bewegen. Daher ist es bei manchen Untersuchungen wie beispielsweise bei der Untersuchung der Lunge notwendig, dass Sie für kurze Zeit den Atem anhalten.

Bei manchen Untersuchungen ist es zur Beurteilung des Organgewebes und der Gefäße erforderlich, dass wir Ihnen für die Untersuchung Röntgen-Kontrastmittel über eine Vene verabreichen. Das Kontrastmittel ist gut verträglich und allergische Reaktionen sind sehr selten. Da das Kontrastmittel jedoch Jod enthält benötigen wir vor der Untersuchung eine Information über Ihre Schilddrüsenfunktion. Hierfür sollte vorab der TSH-Wert bestimmt werden. Im Falle einer Schilddrüsenüberfunktion müssen ggf. Medikamente verabreicht werden, um eine Aufnahme von Jod in die Schilddrüse zu vermeiden oder es muss ggf. auf eine Kontrastmittelgabe verzichtet werden.

Das Kontrastmittel wird bei regulärer Nierenfunktion innerhalb kurzer Zeit vollständig aus dem Körper ausgeschieden. Zur Beurteilung der Nierenfunktion sollte wenn möglich der Kreatinin-Wert bestimmt worden sein. Falls dieser nicht vorliegt, kann dieser bei uns in der Praxis noch vor der Untersuchung bestimmt werden.

Bitte informieren Sie uns vor Ihrer Untersuchung über mögliche Allergien oder Unverträglichkeiten, eine Ihnen bekannte Schilddrüsenüberfunktion oder eventuell schlechte Nierenfunktion.

Manche Medikamente bei Diabetes mellitus sollten vor der Untersuchung abgesetzt werden. Bei der Terminanfrage werden wir Sie fragen, ob Sie solche Medikamente einnehmen.

Bei Untersuchungen des Bauchraums ist es manchmal erforderlich, dass Sie zur Kontrastierung des Magen-Darm-Traktes vor der Bildakquisition über einen Zeitraum von 10 - 45 Minuten Kontrastmittel trinken.

Nur in seltenen Fällen kann eine Computertomographie nicht durchgeführt werden.

Vor allem bei jungen Patienten ist auf Grund der Strahlenexposition immer zu prüfen, ob anstatt einer CT-Untersuchung nicht besser eine MRT-Untersuchung erfolgen sollte.

Bei Schwangeren sollte eine CT-Untersuchung vermieden werden und nur in dringenden Notfällen durchgeführt werden.

Sie haben Fragen zur Computertomographie? Wir beraten Sie gern.

Tel.: 089 550 59-60
E-Mail: ct{at}die-radiologie.de