Vorsorgeuntersuchung Lungenkrebs / Raucher-Check

Frühdiagnostik von Lungenkrebs mittels Low-Dose Computertomographie

Zigarettenrauch und andere Schadstoffe wie Asbest können zu Lungenkrebs führen. Da die Erkrankung häufig erst in fortgeschrittenem Stadium Beschwerden verursacht und somit spät diagnostiziert wird, ist eine erfolgreiche Therapie oft nicht mehr möglich. Die Anzahl der Lungenkrebserkrankungen nimmt in Europa vor allem bei Frauen zu. Inzwischen sterben jährlich mehr Frauen an Lungenkrebs als an Brustkrebs. Bei Männern ist der Lungenkrebs in Deutschland die häufigste Krebstodesursache, auch das sogenannte Passiv-Rauchen begünstigt dessen Entstehung.

Die wichtigste Maßnahme zur Verringerung des Risikos von Lungenkrebs ist, mit dem Rauchen aufzuhören.

Wie Studien gezeigt haben, kann bei starken Rauchern das Risiko an Lungenkrebs zu sterben, durch jährliche Vorsorgeuntersuchungen mittels Computertomographie vermindert werden. Die Früherkennung kann die Heilungschancen deutlich verbessern.

Die Krebsvorsorge bei Rauchern wird mittels Computertomographie der Lunge durchgeführt. Die Strahlenexposition der Untersuchung wird durch eine spezielle Niedrigdosis-Technik unserer modernen CT-Geräte deutlich reduziert. Krebsverdächtige Knoten lassen sich damit bereits ab einer Größe von 2-3 mm erkennen.

Eine konventionelle Röntgenaufnahme der Lunge reicht für eine Voruntersuchung dagegen nicht aus.

Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten der Vorsorgeuntersuchung meist in voller Höhe. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage. Beim Stellen eines Kostenerstattungsantrags helfen wir Ihnen selbstverständlich gerne.

weitere Informationen unter: www.aerzteblatt.de/archiv/171970