Computertomographie

Ein bildgebendes Verfahren zur Untersuchung selbst allerkleinster Strukturen

Computertomographische Untersuchungen

DIE RADIOLOGIE München bietet in ihrem Praxisverbund Computertomographische Untersuchungen für alle medizinischen Anforderungen an.
Mit dieser Untersuchung ist auch die Visualisierung selbst kleinster Strukturen möglich.
Die Computertomographie ist ein bildgebendes Verfahren in der Radiologie, das auf Röntgenstrahlen basiert. Der Computertomograph schickt Röntgenstrahlen durch den Körper – und der Körper absorbiert einen Teil davon. Aus diesen Absorptionswerten errechnet der Computer dann detailgetreue Schnittbilder, die – übereinandergelegt – ein Gesamtbild ergeben können.

Wir sind für Sie da

Keine Angst – die Untersuchung ist schmerzfrei und mit ein klein wenig Mitarbeit Ihrerseits auch gleich vorbei. Sie stehen während der Untersuchung über die Gegensprechanlage in ständigem Kontakt mit der Personal. Wir sind für Sie da – von A bis Z!

Kurze Untersuchungszeiten und genaue Ergebnisse

Die hohe örtliche Auflösung ermöglicht eine sehr gute Visualisierung selbst kleinster Strukturen - wie zum Beispiel der Gehörknöchelchen oder der dünnen Wände der Nasennebenhöhlen. Die sehr kurzen Untersuchungszeiten ermöglichen Herz- oder Lungenuntersuchungen ohne störende Gegebenheiten wie die Atmung oder den Herzschlag.

Hinweise zu den Untersuchungen

Die Computertomographie (CT) dauert in der Regel nur wenige Minuten. Die Patienten liegen auf dem Rücken auf einer Liege und werden während der Untersuchung langsam durch das ringförmige Gehäuse des Geräts geschoben.

Um eine gute Bildqualität zu erhalten, sollte man möglichst ruhig liegen. Aus diesem Grund bitten wir die Patienten, bei einigen Untersuchungen immer wieder einmal den Atem kurz anzuhalten. Während der kompletten Untersuchung werden die Patienten von unserem medizinischen Personal überwacht.

Unsere Radiologen erkundigen sich vor jeder Untersuchung bei allen Patienten ausführlich nach möglichen Gegenanzeigen für eine CT.

Es gibt nur sehr wenige Hinderungsgründe für eine Computertomographie, zumeist aus Strahlenschutzgründen (z. B. bei Kindern oder Schwangeren). In einigen Fällen darf jedoch eine Computertomographie nicht oder nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen mit Kontrastmitteln erfolgen. Unter anderem bei

  • einer bekannten Überempfindlichkeit gegen jodhaltige Röntgenkontrastmittel

  • bei einigen Erkrankungen, zum Beispiel der Schilddrüse und Nieren

  • bei der Einnahme bestimmter Medikamente

 

Wie funktioniert eine CT?

Röntgenröhre und Empfangsdetektoren

Ein Computertomograph besteht aus einer Röntgenröhre und Empfangsdetektoren, die sich sehr schnell um den Körper eines Patienten drehen, während er auf einer Liege langsam durch das ringförmige Gehäuse des Geräts geschoben wird.

Die Röntgenröhre erzeugt einen sogenannten Röntgenfächerstrahl, der den Körper durchdringt und innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen, wie Organe und Knochen, unterschiedlich stark abgeschwächt wird. Die Empfangsdetektoren gegenüber dem Röntgenstrahler empfangen die unterschiedlich starken Signale und leiten sie an einen Computer weiter, der aus den empfangenen Daten Schichtbilder des Körpers zusammensetzt.

Wann ist eine CT angebracht?

Die Computertomographie (CT) und die strahlungsfreie Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) werden oft als Konkurrenten dargestellt. Wir sehen jedoch beide Methoden als sich ergänzende Diagnose-Maßnahmen.

Je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung, persönlicher Situation des Patienten etc. entscheidet Ihr behandelnder Arzt in jedem individuellen Fall, welche Diagnose-Methode sich am besten eignet und ob der Einsatz der Computertomographie indiziert ist.

In Notfallsituationen wird zum Beispiel eher eine CT durchgeführt, da sie innerhalb von wenigen Minuten eine Diagnose liefert. Die Untersuchung mittels Kernspintomographie dauert dagegen zwischen 15 und 30 Minuten.

Einsatzgebiete für CT

Weitere Untersuchungen, bei denen häufig die CT eingesetzt wird, sind zum Beispiel die:

  • Untersuchung von festen Strukturen mit einem geringen Wassergehalt, beispielsweise Knochen oder luftreichen Regionen wie die Lunge

  • Untersuchung bei vielen Erkrankungen im Bauchraum

  • Untersuchungen im Bereich der Schädelbasis, der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs

  • Untersuchung bei Verkalkungen der Herzkranzgefäße

  • Untersuchung bei Patienten mit Herzschrittmachern und eingesetzten Defibrillatoren

  • Untersuchung bei Patienten mit älteren Cochlea-Implantaten (Innenohr-Prothese)

  • Untersuchung bei Patienten mit Metallsplittern im Körper (Granatsplitter, Metallsplitter im Auge etc.)

In welchen Körperbereichen wird die CT angewendet?

Die Computertomographie (CT) kommt vor allem bei Beschwerden und Erkrankungen verschiedener Körperregionen zum Einsatz, zum Beispiel bei der Untersuchung des Kopfes

  • der Nasennebenhöhlen, Schädelbasis und des knöchernen Mittel- und Innenohres

  • der Kiefer und Zähne

  • der Halswirbelsäule und Halsweichteile

  • der Lendenwirbelsäule

  • des Skeletts in Armen und Beinen

  • des Herzens

  • der Blutgefäße

  • der Lunge und Atemwege

  • des Bauchraums und Beckens

  • des Darms (Virtuelle Koloskopie)

Bei bestimmten CT-Untersuchungen ist auch die Gabe eines jodhaltigen, wasserlöslichen Röntgen-Kontrastmittels notwendig. Durch die Gabe des Kontrastmittels über eine Armvene lässt sich die Aussagekraft einer Computertomographie-Aufnahme oft enorm steigern, da sich dadurch die verschiedenen Körpergewebe besser voneinander abgrenzen lassen.

Bei Untersuchungen des Bauch- und Beckenraums muss der Patient vor der Untersuchung oft zusätzlich ein Kontrastmittel langsam trinken.

Die heute verwendeten Röntgenkontrastmittel werden in der Regel von den Patienten gut vertragen.

Informationsblatt zur Einnahme von Kontrastmitteln .pdf

Bessere Diagnose durch 3D

Durch die elektronische Nachbearbeitung der gemessenen Daten entstehen am Computer dreidimensionale Darstellungen des untersuchten Bereiches. Dabei können auch störende Bildinformationen entfernt werden. Das mit dieser Technik erzeugte Bild ist im Vergleich zum üblichen Röntgenbild sehr viel übersichtlicher und wird überlagerungsfrei dargestellt. Die Möglichkeit der dreidimensionalen Darstellung gibt dem Radiologen ein weiteres Mittel für eine zweifelsfreie Diagnose in die Hand.

Minumum an Strahlenbelastung

In unseren Praxen setzen wir hochmoderne Multisclice-Computertomographen (Mehrschicht- oder Multidetektor-Geräte) ein, in denen die Patienten nur einem Minimum von Strahlen ausgesetzt werden. Bei diesen Geräten rotiert das Detektorsystem mehrmals pro Sekunde um den Patienten. Dabei wird die Patientenliege kontinuierlich vorgeschoben. Die dabei gemessenen Informationen beschreiben somit eine Spirale. Diese bei uns durchgeführte spezielle Form der Untersuchung wird „Spiral-CT“ genannt und ermöglicht eine lückenlose Erfassung des Untersuchungsbereichs.

Zudem verfügen unsere Computertomographen über parallele Röhren-Detektorsysteme, mit denen sie mehrere Fächerstrahlen gleichzeitig aussenden und empfangen. So können bei einer Umdrehung bis zu acht Schichtbilder gleichzeitig erzeugt werden. Damit vermindert sich nicht nur die Strahlenbelastung, sondern auch die Untersuchungszeit.

Terminvergabe und Kontakt

Unser Empfangsteam hilft Ihnen bei allen organisatorischen Fragen schnell weiter. Gerne beantworten wir auch Ihre medizinischen Fragen - vor und nach Untersuchung.

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