Kompetenzbereich Wirbelsäulen-Schmerztherapie

Die lokale Therapie von Rückenschmerzen, direkt am Entstehungsort

Kompetenzbereich Wirbelsäulen-Schmerztherapie

Chronische Rückenschmerzen

Chronische Rückenschmerzen sind ein häufiges und unangenehmes Symptom, und die Therapie der zugrundeliegenden Erkrankung gestaltet sich oft schwierig und langwierig. Grund für chronische Rückenschmerzen können degenerative Veränderungen sein, die die Facettengelenke (Zwischenwirbelgelenke) betrifft - beispielsweise eine Arthrose. Chronische Rückenschmerzen können aber auch auf eine Reizung der Nervenwurzel zurückzuführen sein. Im ersten Fall wird eine Facettengelenkinfiltration durchgeführt, im zweiten Fall eine Periradikuläre Therapie (PRT) vorgenommen.

DIE RADIOLOGIE München ist auch in Sachen Schmerztherapie gegen chronische Rückenschmerzen gut ausgestattet und fachlich über alle Standorte gut vernetzt. DIE RADIOLOGIE bietet die computertomographisch kontrollierte punktgenaue Verabreichung von Schmerzmitteln an.

Schafft Abhilfe: die mikroinvasive Wirbelsäulen-Schmerztherapie

In beiden Fällen: CT-gestützte punktgenaue Verabreichung von Schmerzmitteln
Gute Erfolge liefert die mikroinvasive Wirbelsäulen-Schmerztherapie, die wir in in unserem Praxisverbund DIE RADIOLOGIE anbieten. Der große Vorteil: weniger Nebenwirkungen! Im Gegensatz zur systemischen Schmerztherapie, bei der die Medikamente meist in Form von Tabletten eingenommen werden, wird hier eine wesentlich geringe Menge an Wirkstoff verabreicht - mögliche Tabletten-Nebenwirkungen können so vermieden werden.

Zwei Verfahren für verschiedene Krankheitsursachen

Facettengelenksinfiltration und periradikuläre Therapie
Im Allgemeinen ermöglicht die computertomographisch gesteuerte mikroinvasive Schmerztherapie die gezielte, punktgenaue Verabreichung von Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten (Cortison) direkt am Ort der Schmerzursache. Vor allem bei der periradikulären Schmerztherapie ist eine millimetergenaue Platzierung der Nadelspitze für die Gabe der Medikamente notwendig und über das mikroinvasive Verfahren möglich.

Facettengelenksinfiltration

Im Rahmen einer Arthrose kann es zu einer lokalen Entzündungsreaktion kommen, die sehr schmerzhaft sein kann. Nach klinischer und bildmorphologischer Überprüfung der Schmerzursache und Lokalisation wird unter sterilen Bedingungen die Spitze einer dünnen Nadel direkt an dem betreffenden Facettengelenk platziert. Das Vorschieben der Nadel erfolgt hierbei unter der Kontrolle durch CT-Aufnahmen, die während der Punktion angefertigt werden. Ist die korrekte Position erreicht, erfolgt die Injektion der Medikamente.

Periradikuläre Schmerztherapie – PRT

In diesem Fall ist nicht das Facettengelenk Ursache des Schmerzes, sondern eine Reizung der Nervenwurzel, die im Bereich des Wirbelsäulenkanalaustritts durch Bandscheibengewebe oder durch degenerativ veränderte Facettengelenke eingeklemmt wird. Häufig kommt es dabei zu einer Schwellung des Nervs wodurch die Symptomatik nochmals verschlimmert wird. Durch die Gabe von Schmerzmittel und Cortison an die Nervenwurzel lässt sich der Schmerz effektiv und gezielt lindern und es kann eine Abschwellung des Nervs erreicht werden.

CT-gestützte, minimalinvasive Schmerztherapie

Die Indikation zur CT-gestützten Punktion und die Auswahl des geeigneten Verfahrens wird interdisziplinär durch den anfordernden Kollegen (Ihren Orthopäden bzw. Schmerztherapeuten) und unsere Radiologen gestellt.

  • periradikuläre Infiltration PRT („um die Nervenwurzel herum“)
  • epidurale Infiltration: in den Nervenscheidenraum
  • intrakapsuläre Infiltration: in den Gelenkraum ( z.B. Facettengelenkinfiltration, Infiltration der Sacroiliacalgelenke)

Nach bequemer Lagerung auf dem Untersuchungstisch wird ein Lokalisationsscan (Niedrigdosis-Technik) durchgeführt, der ideale Zugangsweg geplant und die Punktionsstelle markiert. Nach Hautdesinfektion, sterilem Abdecken und ggf. örtlicher Betäubung erfolgt unter CT-Kontrolle die millimetergenaue Platzierung einer speziellen dünnen Hohlnadel, über welche das schmerzstillende Medikament appliziert wird. Der Eingriff selbst dauert nur wenige Minuten mit einer anschließenden kurzen Ruhephase. In Einzelfällen (epidurale Infiltration) kann eine Markierung des Epiduralraumes mit einer geringen Menge an jodhaltigem Kontrastmittel erforderlich sein.

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Wenn bereits Voraufnahmen oder Vorbefunde (MRT, CT) vorliegen, bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit. Informieren Sie uns bitte auch, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen (z.B. Aspirin, Marcumar), oder wenn eine Gerinnungsstörung oder Allergie bekannt sind. Eine Bestimmung Ihrer aktuellen Gerinnungsparameter ist empfehlenswert.

Alle Punktionen können ambulant durchgeführt werden. Vorab erklären wir Ihnen in einem ausführlichen Beratungsgespräch den Eingriff, das jeweilige Vorgehen, mögliche Risiken und Nebenwirkungen sowie Ihr optimales Verhalten nach dem Eingriff.

Standort-übergreifender Kompetenzbereich

Übergreifender Kompetenzbereich für Wirbelsäulen-Schmerztherapie an verschiedenen Standorten. Welcher Standort für Sie jeweils interessant ist, klärt sich in den Vorgesprächen, bei der Anmeldung oder durch Ihren Hausarzt.

Wissen und Erfahrung konzentriert

Untersuchungs-Experten arbeiten mit Diagnose-Experten eng zusammen:auch in diesem speziellen Kompetenzbereich hat DIE RADIOLOGIE Fachwissen und Erfahrung standortübergreifend für Sie gebündelt.

Wir sind für Sie da.

Im Praxisverbund DIE RADIOLOGIE München streben wir stets danach, Ihnen den Aufenthalt und die Untersuchung so angenehm wie möglich zu gestalten. Bei uns sind Sie in guten Händen - verlassen Sie sich darauf! Für weitere Informationen zur Schmerztherapie und zum Ablauf des Eingriffs besuchen Sie Seite Kompetenzzentrum Schmerztherapie (link)

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