Sonographie / Ultraschall

Eine schmerzlose und etablierte Methode zur Untersuchung innerer Organe

Sonographische Untersuchungen/ Ultraschall

DIE RADIOLOGIE München bietet in ihrem Praxisverbund sonographische Untersuchungen zur Ultraschalldiagnostik an.
Das technische Prinzip hinter einer sonographischen Untersuchung ist relativ einfach: eine Ultraschallsonde sendet Schallwellen aus, deren Reflexion sie aus den unterschiedlichen Tiefenschichten des Körpers wieder empfängt. Aus der zeitlichen Differenz des ausgesendeten und empangenen Schalls errechnet der Computer ein Bild des Körperinneren und stellt es auf einem Bildschirm dar.

Wir sind für Sie da

An unseren Standorten sorgt unser freundliches und kompetentes Ärzte- und Assistententeam für einen schnellen und reibungslosen Ablauf dieser völlig schmerzlosen Routineuntersuchung – wir freuen uns auf Sie!

Hinweise zur Untersuchung

  • es kommen keine Röntgenstrahlen zum Einsatz
  • bei den Untersuchungen der Brust und der Schilddrüse ist eine sichtgestützte Punktion möglich.

Wie läuft eine Sonographie ab?

Die meisten Untersuchungen finden im Liegen statt, manche Untersuchungen werden auch im Sitzen durchgeführt.

Der Schallkopf wird über den zu untersuchenden Körperabschnitt bewegt. Anschließend wird der Bereich aus verschiedenen Richtungen und Positionen begutachtet. Auf einem Bildschirm lassen sich so die Organe zeitgleich darstellen. Der Arzt kann Bilder über einen Videoprinter ausdrucken und digital in unserem Bildarchivierungssystem speichern.

Zwischen Schallkopf und Haut darf sich keine Luft befinden, da die Schallwellen sonst nicht in den Körper eindringen können. Um ein störungsfreies Bild zu erhalten, wird deshalb ein neutrales Gel als Kontaktmedium auf Haut und Schallkopf aufgebracht.

Nach der Untersuchung besprechen wir mit Ihnen gemeinsam das Ergebnis und beraten Sie ggf. über weitere Maßnahmen. Sie bekommen die Bilder gleich mit. Der eigentliche Befund wird direkt an den überweisenden Kollegen gefaxt.

 

Was ist vor der Sonographie zu beachten?

Bei Untersuchungen im Bauchraum wird die Bildqualität durch Luft und den Darminhalt stark beeinträchtigt. Deshalb sollten Sie am Tag vor der Untersuchung keine blähenden Speisen (Hülsenfrüchte, Gemüse, Salat, Sauerkraut) zu sich nehmen. Die Untersuchung soll möglichst nüchtern durchgeführt werden. Am Tag der Untersuchung sollten Sie deshalb bis zur Sonographie auf Nahrung oder Flüssigkeit ganz verzichten.

Bei Untersuchungen anderer Körperregionen wie Hals, Brustdrüse oder Bindegewebe sind keine Besonderheiten zu beachten.

Wann ist eine Sonographie sinnvoll?

Welche Organe können untersucht werden?

Mit Hilfe der Sonographie lässt sich einfach und völlig schmerzlos die Struktur verschiedener Organe und Körperregionen untersuchen.
Die Sonographie wird in unseren Praxen hauptsächlich eingesetzt:

  • für die Beurteilung der Organe im  Ober- und Unterbauch
  • zur Untersuchung des Halses einschließlich der Schilddrüse
  • zur Untersuchung der weiblichen Brust

Auch zur Darstellung von vergrößerten Lymphknoten, zur Untersuchung von Weichteilen (Muskeln und Bänder) und Gelenkstrukturen sowie zur Untersuchung von Blutgefäßen ist die Sonographie ein wertvolles bildgebendes Verfahren.

Die Sonographie eignet sich nicht für die Untersuchung von luftgefüllten Organen, wie der Lunge oder des Magen-Darm-Traktes. Dagegen können mit Flüssigkeit gefüllte Organe, wie die Gallenblase, durch Ultraschall gut dargestellt werden.

Angeboten werden Untersuchungen:

  • der Bauchorgane
  • der Brust
  • der Schilddrüse
  • des Bewegungsapparat und Weichteile
  • der arteriellen und venösen Gefäße mit FKDS/Dopplersonographie

Ultraschall der Organe im Ober- und Unterbauch

Die Oberbauchsonographie dient zur Abklärung verschiedener Erkrankungen:

  • Unklare Oberbauchbeschwerden

  • Leber: zum Beispiel Fettleber oder Zysten

  • Gallenblase: zum Beispiel Gallenblasen- / Gallengangssteine, Gallenblasenpolypen

  • Bauchspeicheldrüse (Pankreas): zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenentzündung

  • Milz: zum Beispiel Milzvergrößerung

  • Aorta (große Bauchschlagader): zum Beispiel Aortenaneurysma

  • Niere: zum Beispiel Harnstauung, Nierensteine

  • Lymphknoten: zum Beispiel Vergrößerungen

Ultraschall der Schilddrüse

Die Schilddrüsensonographie wird eingesetzt zur:

  • Größenbestimmung der Schilddrüse

  • Untersuchung von Knoten in der Schilddrüse

  • Abklärung bei Funktionsstörungen der Schilddrüse

  • Kontrolle nach einer Schilddrüsenoperation oder Radiojodtherapie

  • Kontrolle nach einer Schilddrüsenhormontherapie oder Jodidtherapie

Ultraschall der weiblichen Brust

Die Brust wird in der medizinischen Fachsprache auch als „Mamma“ bezeichnet. Deshalb heißt die Ultraschalluntersuchung der Brust auch „Mammasonographie“.

Die Mammasonographie wird eingesetzt zur

  • Unterscheidung von Zysten und Knoten

  • Untersuchung von Knoten (gutartige oder bösartige Kriterien)

  • Diagnostik von Brustkrebs in dichtem Brustdrüsengewebe, das mit der Mammographie schwierig zu untersuchen ist

  • Bestätigung eines in der Mammographie gefundenen, verdächtigen Befundes

  • Diagnose von Knoten bei jungen Frauen

 

Terminvergabe und Kontakt

Unser Empfangsteam hilft Ihnen bei allen organisatorischen Fragen schnell weiter. Gerne beantworten wir auch Ihre medizinischen Fragen - vor und nach Untersuchung.

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