Brustuntersuchung und -diagnostik

Über verschiedene Brustuntersuchungsmethoden zu einer präzisen Diagnose

Modernste digitale Technik zur Brustdiagnostik

DIE RADIOLOGIE München ist eines der größten Zentren für die Untersuchung und Diagnose von Brusterkrankungen im Raum München. Wir führen an allen Standorten insgesamt jährlich mehr als 15.000 Untersuchungen durch - ein Vorsprung an Erfahrung, den wir für Ihre Gesundheit einsetzen.

Wir sind für Sie da

An unseren Standorten für Brust-Untersuchungen kümmern wir uns professionell, effizient und doch einfühlsam um Sie. Unser Ärzte- und Assistententeam sorgt in freundlicher Atmosphäre für reibungslose Abläufe und klare Befunde.

Hinweise zur Untersuchung

Für jede Mammographie nehmen sich unsere erfahrenen Ärzte viel Zeit. Zusätzlich zu jeder Mammographie werden, wenn gewünscht, Ihre Brüste gründlich abgetastet und Sie werden ausführlich befragt. Für die Untersuchung müssen Sie den Oberkörper frei machen.

Wie funktioniert die Untersuchung?

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der Röntgenstrahlen gezielt auf die Brust gerichtet werden. Andere Körperteile werden nicht direkt durchstrahlt.

Die Röntgenstrahlen durchdringen die Brust und werden durch die verschiedenen Bruststrukturen, wie Drüsen- und Bindegewebe, unterschiedlich stark abgeschwächt. Ein Röntgendetektor registriert die unterschiedlich stark ankommende Strahlung auf der Gegenseite. So entsteht ein „Schattenbild“ der Brust. Mit der Mammographie können bereits kleinste Veränderungen der Gewebestruktur der Brust aufgespürt werden, lange bevor eine Verhärtung oder ein Knoten ertastet wird.

Untersuchungsdauer

Kurze Untersuchungsdauer: unsere kompetenten, für die Brustdiagnostik speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen werden Ihnen während der Untersuchung hilfreich zur Seite stehen und das Gerät optimal auf Ihre Bedürfnisse einstellen.

Die Mammographie dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird meist im Stehen durchgeführt. Die Brust wird zwischen zwei Plexiglasplatten gelegt und von oben und unten sehr flach gedrückt. Je flacher die Brust ist, desto aussagekräftiger ist danach das fertige Bild.

Dann fertigt eine Röntgenassistentin je zwei Aufnahmen von den Brüsten an. Die Aufnahmen – von oben und von der Seite – dauern jeweils nur wenige Sekunden.

Angenehmer Untersuchungsablauf

Die Mammographie-Geräte sind leicht beweglich und ergonomisch geformt, was den Komfort des Patienten bei den Aufnahmen erhöht und problemlos verschiedene Positionen des Röntgen-Detektors ermöglicht. Das sind wichtige Voraussetzungen für gute und aussagekräftige Bilder.

Der Tisch kann außerdem so weit nach unten gefahren werden, dass die Mammographie auch für Patienten, die die Untersuchung im Rollstuhl durchführen lassen, als bequem empfunden wird.

Geringe Wartezeiten auf den Befund

Mit den neuen digitalen Mammographie-Systemen können die Bilder bereits unmittelbar nach der Aufnahme auf dem Bildschirm begutachtet und ausgewertet werden - so bleibt Ihnen langes Warten auf den Befund erspart.

Nur wenige Minuten nach der Untersuchung besprechen wir gemeinsam ausführlich das Untersuchungsergebnis.

 

Die Mammographie wird vor allem zur Früherkennung von Brustkrebs durchgeführt. Zudem leistet sie bei der Beurteilung von Beschwerden und unklaren Befunden wertvolle Dienste.

Die Früherkennung ist beim Brustkrebs die wirksamste Maßnahme, um ein unheilbares Stadium zu vermeiden. Wird Brustkrebs rechtzeitig erkannt, ist in den meisten Fällen noch eine Heilung der Erkrankung möglich. Die Früherkennung erfolgt bei Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr im Rahmen des qualitätsgesicherten, bundesweiten bevölkerungsbezogenen Mammographie-Screenings als Regelversorgung. Untersuchungen im Rahmen des Mammographie-Screenings dürfen nur an speziell zertifizierten Standorten durchgeführt werden.

Die Screening-Mammographie ist für die Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen vorgesehen, die keine Beschwerden haben. Wenn Sie Beschwerden, wie zum Beispiel Schmerzen, Sekretion oder unklare Befunde, wie Knoten in der Brust, haben, ist in der Regel ein anderes Vorgehen sinnvoll. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden umgehend an Ihren Frauenarzt und / oder vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde.

Niemand ist zur Teilnahme am Screening-Mammographie-Programm verpflichtet. Beim Screening erfolgt kein Arztkontakt, d. h. die Brust wird nicht angeschaut und nicht abgetastet und Sie bekommen keinen Ultraschall (Sonographie). Das Ergebnis der Mammographie wird nach einigen Tagen per Brief mitgeteilt.

Die Mammographie wird zur Brustkrebs-Früherkennung eingesetzt, weil sich damit bereits kleinste Veränderungen der Gewebestruktur aufspüren lassen, lange bevor eine Verhärtung oder ein Knoten in der Brust ertastet wird.

Weitere Informationen zur Brustkrebs-Vorsorge finden Sie im Abschnitt Brustkrebsfrüherkennung.

Minimale Strahlendosis für maximale Sicherheit

  • Schonende Technik

  • Größtmögliche diagnostische Sicherheit durch exzellente Bildqualität

  • Aufnahmen können am Computer nachbearbeitet und vergrößert werden

  • Einfacher und zuverlässiger Vergleich mit älteren digitalen Aufnahmen möglich

  • Angenehmer Untersuchungsablauf

  • Kurze Untersuchungszeit

  • Schnelle Auswertung der Bilder am Computer möglich

  • Kein langes Warten auf das Untersuchungsergebnis

Geringere Strahlenbelastung durch moderne Technik

Bei der konventionellen, analogen Mammographie wird mit Röntgenstrahlen ein lichtempfindlicher Film belichtet und danach entwickelt. Das digitale Röntgen ist die moderne Fortentwicklung des konventionellen Röntgens, bei dem nicht mehr ein Film, sondern ein digitales Detektorsystem belichtet wird.

Es registriert die unterschiedlich stark ankommende Strahlung und wandelt die Signale in ein Bild auf dem Computer um. Dieses digitale Detektorsystem reagiert viel empfindlicher auf Strahlen als Röntgenfilme. Dadurch sinkt die Strahlenbelastung bei der Untersuchung enorm.

Die volldigitale Mammographie geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sie statt einer Speicherfolie einen digitalen Strahlendetektor verwendet. Er reagiert noch einmal deutlich sensibler auf Röntgenstrahlen als die Speicherfolie. Dadurch wird bei der volldigitalen Mammographie die benötigte Strahlung nochmals reduziert.

Mehr Sicherheit durch Nachbearbeitung der Aufnahmen

Weil bei der digitalen Mammographie kein Film mehr entwickelt wird, stehen die Bilder unmittelbar nach der Untersuchung zur Begutachtung bereit. Durch die schnelle und sichere Auswertung am Computer bleibt langes Warten auf den Befund erspart.

Am Bildschirm kann die Aufnahme zudem weiter bearbeitet werden, zum Beispiel kann man bestimmte Bezirke rasch vergrößern, was die genaue Beurteilung eines verdächtigen Befundes erleichtert. So können auch kleinste, früher nur schwer sichtbare Auffälligkeiten präzise erkannt bzw. gute von bösartigen Veränderungen abgegrenzt werden. Damit hat sich die Diagnostik von Brustkrebs erheblich verbessert.

Unser digitales Archivierungssystem erlaubt es zudem einfach und schnell, ältere Aufnahmen mit neuen Bildern zu vergleichen. Wir vergleichen selbstverständlich unsere Bilder auch mit denen von Ihnen mitgebrachten Folienbildern oder auswärtigen Bildern auf CD.

Geringe Strahlenbelastung
Jahrelange Studien haben gezeigt, dass das Strahlenrisiko in keinem Verhältnis zu dem Risiko steht, das bei Verzicht auf die Untersuchung entsteht. Sie sollten also auf jeden Fall regelmäßig zur Brustkrebsfrüherkennung gehen. Der Nutzen, Brustkrebs frühzeitig entdecken zu können, ist viel höher als das Risiko, durch die Mammographie an Krebs zu erkranken.

Im Gegensatz zur analogen Mammographie-Technik verwendet die digitale Mammographie eine elektronische Speicherfolie, mit der die Bilddaten im Computer gespeichert und ausgewertet werden können. Diese Speicherfolie ist viel strahlenempfindlicher als ein Röntgenfilm.

Bei konventionellen, analogen Mammographie-Geräten wird die Brust auf einem Röntgenfilm abgebildet. Die Strahlenbelastung pro Untersuchung beträgt etwa ein Zehntel der durchschnittlichen natürlichen Strahlenbelastung, der ein Mensch pro Jahr ausgesetzt ist.

Was passiert nach der Untersuchung?

Nach der Untersuchung sprechen wir gemeinsam ausführlich über das Ergebnis und ggf. über weitere Maßnahmen. Wir arbeiten eng mit Ihrem behandelnden Arzt zusammen und geben Ihnen die Bilder der Untersuchung für den überweisenden Kollegen gleich mit. Der eigentliche Befund wird direkt an den überweisenden Kollegen gefaxt.

Schnelle Diagnose möglich!

Bei der digitalen Mammographie können die Bilder schon Sekunden nach der Aufnahme durch einen von unseren auf die Brustdiagnostik spezialisierten Radiologen ausgewertet werden. Zu Ihrer Sicherheit arbeiten wir nach dem „4-Augen-Prinzip“. In Zweifelsfällen wird ein Kollege zur zweiten Begutachtung eines Untersuchungsergebnisses (Zweitbefundung) herangezogen. Durch die schnelle und sichere Auswertung der Aufnahmen am Computer bleibt Ihnen langes Warten auf den Befund erspart.

Gemeinsame Besprechung des Befunds

Besonderen Wert legen unsere Ärzte auf die persönliche Beratung nach der Untersuchung. Sind die Aufnahmen ausgewertet, folgt gleich im Anschluss eine gemeinsame, ausführliche Besprechung der Bilder mit dem Arzt, der Ihnen alle Aufnahmen im Detail erklärt.

Was passiert, wenn in der Mammographie etwas gefunden wird?

Wird bei der Mammographie eine auffällige Veränderung der Brust entdeckt, bedeutet das nicht sofort, dass es sich dabei um Brustkrebs handelt. Durch eine Mammographie allein kann nicht immer mit letzter Sicherheit festgestellt werden, um welche Art von Veränderung es sich dabei handelt.

Um eine sichere Diagnose zu stellen, sind deshalb weitere Untersuchungen nötig. Auch dazu sind Sie bei uns in guten Händen:

  • Wir bieten in allen unseren Mammographie-Praxen die Möglichkeit an, verdächtige Veränderungen der Brust mit einer Ultraschall-Untersuchung weiter abzuklären. Dafür stehen uns  hochauflösende Ultraschallgeräte zur Verfügung, mit dem verschiedene Untersuchungen (Gewebedichtemessung, Gefäßdoppler) der Brust durchgeführt werden können.

  • Manchmal muss zusätzlich eine Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) der Brust durchgeführt werden, die problemlos in unserem Standort am Giesinger Bahnhof oder in der Radiologie Schwabing angefertigt werden kann.

Bringen diese Untersuchungen keine Klarheit, muss eine Gewebeprobe entnommen und unter dem Mikroskop untersucht werden. Falls eine sogenannte Stanz- oder Vakuumbiopsie nötig ist, steht in unseren Praxen ein spezialisiertes Ärzteteam bereit, das den Eingriff minimal-invasiv und daher gewebeschonend durchführt. Diese Probenentnahmen können je nach Einschätzung unserer Spezialisten Ultraschall-, Mammographie- oder MRT-gestützt durchgeführt werden.

Untersuchungen an mehreren Standorten

Weitere Informationen über unser Untersuchungsspektrum im Bereich Brust-Diagnostik finden Sie auf der Seite unseres Kompetenzzentrum für Brustdiagnostik.

Ausführlichere Informationen finden Sie in unserer „Informationsbroschüre „Brustdiagnostik“ .pdf“

Terminvergabe und Kontakt

Unser Empfangsteam hilft Ihnen bei allen organisatorischen Fragen schnell weiter. Gerne beantworten wir auch Ihre medizinischen Fragen - vor und nach Untersuchung.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung: per Telefon, über die Online-Terminvereinbarung oder für Fragen über unser Kontaktformular.

Zentrale Terminvergabe und Auskunft

089 . 550 59 60

Online-Terminvereinbarung