Schlaganfallvorsorge in München: Rechtzeitige Prävention durch modernste Diagnostik
DIE RADIOLOGIE München bietet Ihnen langjährige Erfahrung und hochmoderne Diagnosemöglichkeiten im Bereich der Schlaganfallprävention. Ein Schlaganfall kommt oft ohne Vorwarnung – doch viele Risikofaktoren lassen sich frühzeitig erkennen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise: Wir sind für Sie da, um Ihr individuelles Risiko präzise zu bestimmen.
Warum ist Schlaganfall-Vorsorge so wichtig?
Nach dem Herzinfarkt ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden rund 270.000 Menschen ein solches Ereignis. Besonders tückisch: Wer einen Schlaganfall überlebt, kann unter unter dauerhaften Beeinträchtigungen oder Invalidität leiden. Die gute Nachricht: Durch rechtzeitige Vorsorge und moderne Bildgebung lässt sich das langfristige Schlaganfallrisiko signifikant senken.
Präzise Diagnose: MRT der hirnversorgenden Gefäße
In unserer Praxis in München setzen wir auf die Magnetresonanztomographie (Kernspin/MRT). Diese Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße bietet entscheidende Vorteile:
- Schmerzfrei & sicher: Die Untersuchung erfolgt ohne Strahlenbelastung.
- Früherkennung: Wir identifizieren Gefäßverengungen (Stenosen) oder aneurysmatische Erweiterungen, bevor sie gefährlich werden.
- Individuelle Therapie: Auf Basis der hochauflösenden Bilder kann Ihr Risiko gezielt minimiert werden.
Die zwei Arten des Schlaganfalls: Ursachen verstehen, Vorsorge treffen
Ein Schlaganfall kann auf zwei unterschiedliche Arten entstehen. In beiden Fällen ist die schnelle und präzise Diagnostik entscheidend, um das Gehirn zu schützen.
1. Der ischämische Schlaganfall (Gefäßverschluss)
Dies ist die häufigste Form. Dabei wird ein Blutgefäß im Gehirn plötzlich blockiert – ähnlich wie bei einem Herzinfarkt.
- Die Ursache: Meist sind verengte Hals- oder Hirngefäße schuld, die sich über Jahre unbemerkt verändern können. Da diese Verengungen oft keine Schmerzen verursachen, ist eine frühzeitige MRT-Untersuchung zur Vorsorge so wertvoll.
2. Der hämorrhagische Schlaganfall (Gehirnblutung)
Hier ist nicht ein Verschluss das Problem, sondern eine Blutung im Kopf.
- Die Ursache: Oft liegt ein sogenanntes Aneurysma vor – eine kleine, ballonartige Ausstülpung der Gefäßwand. Etwa 3 % der Erwachsenen in Deutschland tragen eine solche Schwachstelle in sich.
- Das Ziel der Vorsorge: Ein Aneurysma muss nicht zwangsläufig platzen. Durch eine rechtzeitige Diagnose können wir diese Gefäßveränderungen beobachten oder behandeln, bevor es zu einem Notfall kommt.
Wichtig für Sie: Mit unseren modernen, strahlungsfreien MRT-Verfahren können wir beide Risikofaktoren – Verengungen sowie Aneurysmen – frühzeitig sichtbar machen.
Die Diagnostik der Hals- und Hirngefäße erfolgt meist mittels Kernspintomographie. Mit dieser Untersuchung lassen sich mögliche Verengungen (Stenosen) oder Erweiterungen (Aneurysmata) von Gefäßen ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen untersuchen und erkennen. Da nicht jede Stenose oder jedes Aneurysma behandelt werden muss, kann die Bildgebung entscheidende Hinweise geben, ob gegebenenfalls eine Therapie vorgenommen werden sollte. Diese Entscheidung treffen dann die behandelnden Spezialisten, beispielsweise von der Neuroradiologie oder Neurochirurgie.
Das Risiko für einen unblutigen Schlaganfall, ebenso wie für den Herzinfarkt, ist erhöht bei:
- Rauchern
- erhöhtem Blutdruck (arterieller Hypertonie)
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
- erhöhten Blutfetten (Cholesterin)
- Übergewicht
- erblicher Vorbelastung
Das Risiko für einen blutigen Schlaganfall ist ebenfalls bei Rauchern, bei erhöhtem Blutdruck sowie bei manchen Erkrankungen mit Bindegewebsschwäche erhöht. Aneurysmen können erblich bedingt sein, sodass bei familiärer Häufung von Aneurysmen eine Bildgebung der Hirngefäße erfolgen sollte.
Die Untersuchung der Gehirngefäße erfolgt zusammen mit der Untersuchung des Kopfes. In Abhängigkeit von der Fragestellung ist bei der Diagnostik der Hals- und Gehirngefäße die Gabe eines gut verträglichen, gadoliniumhaltigen Kontrastmittels während der Untersuchung erforderlich, das über eine Armvene verabreicht wird.
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